unsere Kämpfer im Juliäumsjahr 2010

Unsere Kämpfer und Trainer im Jubiläumsjahr 2010

 

25 Jahre - ein Vierteljahrhundert
das ist schon ein schönes Alter unserer Judo-Abteilung

 

Chronoloigische Geschichte der Elchinger Judoabteilung oder
wie das Judo nach Elchingen kam
von Walter Wörle

 

1985
Alles begann damit, dass Jürgen Schercher bei einem Gartenfest des Sportvereins eine Selbstverteidigungs-Vorführung machte und hier demonstrierte was in dieser Sportart alles steckt. Die Anwesenden waren begeistert von dem was Sie sahen und der Gedanke an einen Kampfsport-Abtielung war geboren.
Bei den ersten Übungsstunde waren damals mehr als 30 kampfsportbegeisterte Frauen und Männer aus allen Alterssparten anwesend die nun auch die hohe Kunst des Kampfsports erlernen wollten. Am Anfang wurde dann überwiegend Selbstverteidigung von Jürgen Schercher gelehrt. Er war zu dieser Zeit Ausbilder bei der Polizei in Göppingen. Erster Abteilungsleiter und Trainer war dann auch Jürgen Schercher.
Dann wurde die Bandbreite des Ausbildungsangebots durch Judo erweitert. Paul Reuter kam zu dieser Zeit nach Elchingen.
 

1986
Paul Reuter und Jürgen Schercher meldeten die neue Judo-Abteilung beim WJV an. Jetzt konnten die Elchinger Kämpferinnen und Kämpfer auch bei den Turnieren des Württembergischen Judoverbands teilnehmen.
Paul Reuter hielt die erste Judoprüfung in Elchingen .
Der Aufbau der Judo-Abteilung wurde intensiv vom Sportverein und dem damaligen ersten Vorstand Fridolin Neuhauser unterstützt.

1987
Jürgen Schercher hat aus privaten Gründen die Abteilung verlassen. Der Sohn von Paul Reuter, Helmut Reuter kam als Trainer nach Elchingen. Die Abteilung führte in dieser Zeit Werner Feichtenbeiner. Es konnten beachtliche Erfolge unserer Judokas Gefeiert werden.
Nach dem geschäftlichen Umzug von Helmut Reuter musste wieder ein neuer Trainer gefunden werden. Es wurde wieder Paul Reuter aktiv und schicke einen seiner Söhne - den Hugo Reuter - nach Elchingen. Währen dieser Zeit stand Paul Reuter in allen Fragen sowie als Prüfer der Judo-Abteilung des SV-Elchingen stets zur Verfügung.

1990
Auch Hugo Reuter musste auf Grund eines beruflichen Wechsels seine Trainertätigkeit aufgeben.

1992
Bernd Stahlmann übernahm das Amt des Trainers. Als auch dieser seine Funktionen als Trainer und Abteilungsleiter aus beruflichen Gründen niederlegen musste konnte kurzfristig kein ausgebildeter Trainer gefunden werden. Übergangsweise übernahmen die beiden Elchinger Judokas Frank Simon und Ulrich Kattner das Training.
Als Abteilungsleiter wurde dann Ulf Thiele gewonnen. Die berufliche Fort- und Weiterbildung zwang nun auch die beiden aushilfsweise eingesprungenen Judokas das Training in Elchingen aufzugeben.
Trotz allem wuchs die Abteilung Judo stetig. Interessierte Judokas konnten für die Trainertätigkeit gefunden werden.

1993
Gunther Thiele und Manuel Hänle übernahmen das Training. Beide hatten ihre Ausbildung zum Trainer und Schwarzgurt-Träger bereits erfolgreich absolviert. In dieser Zeit kamen Thomas Geist, Eugen Rollheiser und Frederick Brütting zur Judo-Abteilung. Peter Puscher konnte als Hilfstrainer gewonnen werden.
Spezielle Vorbereitungs-Trainings für Gürtelprüfungen wurden abgehalten.

1996
Am 24.7. verstarb Paul Reuter.

2000
Der kontinuierliche Ausbau der Abteilung  führte zu größerem Interesse der Bevölkerung an dieser Sportart. Die Abteilung Judo wuchs auf 50 Mitglieder. In diesem Jahr über übernahm Katarina Bender das Amt der Abteilungsleiterin, das sie mit voller Kraft und Überzeugung zum Judo bis 2005 ausübte.

2005
Walter Wörle übernahm das Amt des Abteilungsleiters, welches er bis heute noch voller Freude und Überzeugung ausübt.
Im Herbst 2005 mussten wir einen herben Rückschlag hinnehmen, als die damaligen Trainer dem Sportverein Elchingen mitteilten  das sie einen neuen Verein gegründet hätten und die Abteilung Judo verlassen werden.
Bei einer kurzfristig einberufenen Abteilungsversammlung wurde unter dem Vorsitz von Friedrich Kuch - dem damaligen ersten Vorstand des SVE - beschlossen, das Training so lange zu unterbrechen, bis ein neuer Trainer gefunden wurde. Viele Telefonate wurden geführt. Unter anderem auch mit Günter Öttwös (Vorstand Judo-Abtlg. Riesbürg) so wie Jürgen Neumann (Judo-Abtlg. Bopfingen). So erfuhren wir, dass Hugo Reuter wieder in unserer Region war. Von der trainerlosen Situation in Elchingen wurde Hugo Reuter informiert und erklärte in einem persönlich geführten Gespräch mit Walter Wörle und Katarina Bender das er sofort bereit währe das Training in Elchingen wieder zu übernehmen. Bereits eine Woche später stand er in Elchingen auf der Matte. Es viel uns ein Stein vom Herzen. Das Training konnte nach dreimonatiger UNterbrechung wieder aufgenommen werden.

2010
In den vergangenen Jahren legten in Elchingen über 100 Judokas Gürtelprüfungen ab. Wir erwarten demnächst unter unseren Mitgliedern einen 1. Dan- und drei Braun-Gurt- Träger. Ein Kennzeichen für kontinuierlich gute Trainingsmöglichkeiten in Elchingen.
Nach einem kurzfristigen Rückgang ist die Mitgliederzahl der Abteilung Judo wieder auf 50 angewachsen. Nicht zuletzt ein großer Verdienst unseres Trainers Hugo Reuter.
Unterstützung bekommt Hugo Reuter von seinen Co-Trainern Peter Puscher, Marcel Wörle. Dennis Sawwa und Timo Puscher.

und...
...wir danken allen, die die Judo Abteilung über 25 Jahre Unterstützt haben und dies hoffentlich noch lange Jahre tun werden. Ein besonderen Dank gilt den zuvor genannten Trainern und Funktionären, ohne deren aktive Vereinsarbeit es in Elchingen kein Judo geben würde.

Zum Schluss ein altes Japanisch Sprichwort:
Ob man es betreibt, um sich seiner Haut besser wehren zu können, oder nur, um körperlich in Form zu bleiben - es gibt nichts, was sich mit der alten Kunst der Selbstverteidigung vergleichen lässt